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Fahrtkosten aufteilen – Fahrmodelle

Jeder fährt abwechslungsweise: Wenn alle Mitfahrer Ihrer Fahrgemeinschaft ein Auto zur Verfügung haben und dieses auch in die Gemeinschaft einbringen wollen, dann bietet sich diese Art des Mitfahrens an. Idealerweise wechseln sich alle Mitfahrer im Wochentakt mit dem Fahren ab. Am besten legen Sie einen langfristigen Fahrer-Plan an, der auch Urlaubszeiten und andere Besonderheiten wie Ferien berücksichtigt. So müssen Sie später nicht ständig korrigieren und jeder wird gleichmäßig von seiner Pflicht entlastet. A propos gleichmäßig: Unter Mitfahrern kann man auch mal «äs Fiifi lah grad sii». Falls die Ausfallzeiten einzelner Mitfahrer nicht gänzlich aus dem Rahmen fallen, werden sich kleinere Ungleichheiten im Laufe der Zeit ausgleichen.

Fahrer und Beifahrer: Egal ob zu zweit, zu dritt oder zu viert, bei diesem Modell fährt immer nur ein Fahrer. Das lohnt sich immer dann, wenn nicht jeder Mitfahrer ein Auto hat oder vielleicht durch die Fahrgemeinschaft eines abschaffen kann. Das spart richtig Geld! Dafür muss der Fahrer aber einen angemessenen Teil seiner eigenen Kosten von den Mitfahreren bekommen. Auf der Seite «Zahlen» können Sie sehen, wie Sie ein gerechtes Mitfahrer-Entgelt berechnen können. 

Was sonst noch geht: Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie können die oben genannten Modelle mischen. Etwa wenn das eine Familienauto für einige Zeit von anderen Familienmitgliedern genutzt wird.

Kombination mit dem ÖV: Sie finden niemanden, der genau Ihre Fahrzeiten oder Ihren Weg hat? Sie können Ihre Fahrt auch mischen und sich vom Fahrer am nächsten Bahnhof absetzen lassen. Auch können Sie die Fahrgemeinschaft nur für einen Weg nutzen und den anderen mit Bus und Bahn zurücklegen. Dank fahrgemeinschaft-uri.ch mit seinen ausdefinierten Eingabemöglichkeiten und dem SBB-Online-Fahrplan können Sie sich Ihre Kombinationsfahrt zusammenstellen.

Vielleicht etwas exotisch: Sie kaufen sich gemeinsam ein Auto, etwa einen Neunsitzer. So kriegen Sie ganz viele Mitfahrer befördert und sind selbst nur ganz selten mit dem Fahren dran.

Und das Wichtigste zum Schluss: «mä müess halt redä mitänand»

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